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Agrar · Drohnenscan

Wildtiermonitoring

RGB- und Wärmebildaufnahmen aus der Luft können die Erfassung und Dokumentation von Wildtieren unterstützen. Ob Tiere erkannt oder näher bestimmt werden können, hängt von Tierart, Vegetation, Tageszeit, Temperaturverhältnissen, Flughöhe und eingesetzter Sensorik ab.

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KI-generiert
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Ausgangslage und Einsatzbereich

Die Beobachtung von Wildtieren ist für Forschung, Naturschutz, Wildstandserhebungen und die Dokumentation von Lebensräumen von Bedeutung. Feldbegehungen, Kamerafallen und andere etablierte Methoden liefern dabei wichtige Informationen, können jedoch je nach Gelände und Untersuchungsziel mit hohem Aufwand verbunden sein.

Drohnen ermöglichen eine ergänzende Perspektive aus der Luft. Sie können größere oder schwer zugängliche Flächen innerhalb eines definierten Erfassungszeitraums überblicken und auffällige Wärme- oder Bildsignaturen georeferenziert dokumentieren.

Die Methode ersetzt keine vollständige Bestandserhebung. Tiere können durch Vegetation, Gelände, geringe Temperaturunterschiede oder ihre Körpergröße verdeckt beziehungsweise nicht eindeutig erkennbar sein. Vor jedem Projekt wird daher geprüft, ob Drohnensensorik für die Zielart, den Lebensraum und die gewünschte Fragestellung geeignet ist.

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Technologie und Vorgehensweise

Je nach Aufgabenstellung werden hochauflösende RGB-Kameras, Wärmebildsensoren oder eine Kombination beider Systeme eingesetzt. Wärmebildaufnahmen zeigen Temperaturunterschiede, erlauben aber keinen Blick durch geschlossene Vegetation.

Günstige Erfassungsbedingungen bestehen häufig dann, wenn ein ausreichender Temperaturunterschied zwischen Tier und Umgebung vorhanden ist. Tageszeit, Witterung, Vegetationsdichte, Flughöhe und Fluggeschwindigkeit werden deshalb auf die jeweilige Aufgabenstellung abgestimmt.

Mögliche Wärmesignaturen werden zunächst als Erfassungshinweise behandelt. Eine Zuordnung zu Tiergruppen oder einzelnen Arten ist nur möglich, wenn Bildqualität, Größe, Form, Bewegung und vorhandene Vergleichsinformationen dafür ausreichen.

Softwaregestützte Erkennungsverfahren können bei geeigneten Datensätzen eingesetzt werden. Automatisch erkannte Objekte werden fachlich kontrolliert, um Fehlklassifikationen – beispielsweise durch erwärmte Steine, Vegetation oder andere Wärmequellen – zu reduzieren.

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Präzise Umsetzung in der Praxis

Vor der Befliegung werden Untersuchungsgebiet, Zielarten, Erfassungszweck, geeigneter Zeitraum, Flugparameter und gewünschte Ergebnisse festgelegt. Zusätzlich werden Luftraum, Schutzgebiete, sensible Lebensräume und die erforderlichen Zustimmungen oder Bewilligungen geprüft.

Die Flugplanung erfolgt mit dem Ziel, mögliche Störungen so weit wie möglich zu vermeiden. Flughöhe, Abstand, Geschwindigkeit und Aufenthaltsdauer werden an die Tierart und Situation angepasst. Zeigen Tiere erkennbare Stress-, Flucht- oder Abwehrreaktionen, muss die Befliegung angepasst oder abgebrochen werden.

Für belastbare zeitliche Vergleiche oder Wildstandserhebungen sind standardisierte und wiederholte Aufnahmen erforderlich. Unterschiedliche Aufnahmebedingungen können die Zahl der erkannten Tiere wesentlich beeinflussen und müssen bei der Interpretation berücksichtigt werden.

Rechtlicher Hinweis:
Wildtiermonitoring wird ausschließlich nach projektbezogener Prüfung der luftfahrt-, naturschutz- und jagdrechtlichen Voraussetzungen durchgeführt. Abhängig von Bundesland, Schutzgebiet, Tierart und Untersuchungszweck können Zustimmungen oder behördliche Bewilligungen erforderlich sein. Die Dienstleistung dient nicht der Verfolgung oder unmittelbaren Bejagung von Wildtieren.

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Daten, Ergebnisse und Dokumentation

Je nach Projekt können georeferenzierte Beobachtungspunkte, RGB- und Wärmebildaufnahmen, Videos, Karten, Tabellen oder zusammenfassende Berichte bereitgestellt werden.

Die Dokumentation enthält auf Wunsch Angaben zu Aufnahmezeitpunkt, Wetterbedingungen, Sensorik, Flughöhe, untersuchter Fläche und Auswertungsmethode. Erfasste Objekte werden entsprechend der verfügbaren Bildinformationen beispielsweise als bestätigte Beobachtung, wahrscheinliche Beobachtung oder nicht eindeutig bestimmbare Wärmesignatur ausgewiesen.

Aussagen zu Populationsgröße, Bestandsentwicklung oder Bewegungsmustern sind nur möglich, wenn Untersuchungsdesign, Wiederholungszahl und Datenqualität dafür geeignet sind. Der vereinbarte Bericht beschreibt deshalb auch die methodischen Grenzen der Erhebung.

Ihre Vorteile

Ihre Vorteile auf einen Blick

  • Übersicht aus der Luft innerhalb eines definierten Erfassungszeitraums
  • Kombination von RGB- und Wärmebildaufnahmen
  • Georeferenzierte Dokumentation erkannter Objekte
  • Ergänzung zu Feldbegehungen und bestehenden Monitoringmethoden
  • Erfassung schwer zugänglicher Untersuchungsbereiche
  • Fachliche Kontrolle möglicher Tiererkennungen
  • Standardisierte Wiederholungsaufnahmen möglich
  • Bereitstellung als Karte, Bildmaterial, Tabelle oder Bericht
  • Dokumentation der Aufnahmebedingungen und methodischen Grenzen

Nächster Schritt

Monitoringprojekt prüfen lassen

Übermitteln Sie uns Untersuchungsgebiet, Zielarten, gewünschten Zeitraum und die konkrete Fragestellung. Wir prüfen die technische Eignung, die voraussichtlichen Erfassungsbedingungen und die notwendigen rechtlichen Voraussetzungen.

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