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Forst · Drohnenscan

Aufwuchsmonitoring

Drohnenaufnahmen können sichtbare Jungpflanzen, Bestandeslücken und räumliche Unterschiede in Forstkulturen und Verjüngungsflächen dokumentieren. Die Ergebnisse unterstützen die Planung von Kontrollen und Pflegemaßnahmen im Gelände.

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KI-generiert
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Ausgangslage und Einsatzbereich

Die Entwicklung junger Forstkulturen wird unter anderem von Baumart, Standort, Witterung, Konkurrenzvegetation, Wildeinfluss und vorausgegangenen Pflegemaßnahmen beeinflusst.

Bei größeren Flächen können Drohnenaufnahmen eine georeferenzierte Übersicht liefern. Sichtbare Jungpflanzen, Lücken und Bereiche mit auffälliger Vegetationsentwicklung können kartiert und anschließend gezielt im Gelände überprüft werden.

Nicht jede Pflanze ist aus der Luft erkennbar. Sehr kleine, verdeckte oder farblich kaum von der Begleitvegetation unterscheidbare Pflanzen können übersehen werden. Unter geschlossenem Kronendach ist eine optische Erfassung der Verjüngung häufig nur eingeschränkt oder nicht möglich.

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Technologie und Vorgehensweise

Je nach Aufgabenstellung werden hochauflösende RGB-Aufnahmen, Multispektraldaten oder dreidimensionale Höheninformationen eingesetzt.

Damit können unter geeigneten Bedingungen beispielsweise folgende Merkmale untersucht werden:

- Lage sichtbarer Jungpflanzen
- räumliche Verteilung und Bestandesdichte
- erkennbare Lücken innerhalb einer Kultur
- unterschiedliche Höhen- oder Größenklassen
- Bereiche mit ausgeprägter Konkurrenzvegetation
- Veränderungen gegenüber früheren Aufnahmezeitpunkten
- Positionen für ergänzende Kontrollen im Gelände

Automatische Pflanzenerkennung wird nur für vereinbarte Baumarten, Größenklassen und Aufnahmebedingungen eingesetzt. Die Erkennungsqualität muss anhand von Referenzflächen oder Stichproben überprüft werden.

Multispektrale Daten können Unterschiede in der Vegetation darstellen. Ein Vegetationsindex allein erlaubt jedoch keine eindeutige Diagnose von Vitalität, Trockenstress, Nährstoffmangel oder Schadursachen.

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Präzise Umsetzung in der Praxis

Vor der Befliegung werden Fläche, Baumarten, Pflanz- oder Verjüngungsziel, ungefähre Pflanzengröße, vorhandene Begleitvegetation und gewünschte Ergebnisse festgelegt.

Bei neuen oder schwer erfassbaren Beständen kann zunächst eine Testfläche ausgewertet werden. Dadurch lässt sich prüfen, ob die Zielpflanzen in den Aufnahmen ausreichend sichtbar und unterscheidbar sind.

Nach der Befliegung werden sichtbare Pflanzen, Lücken und Auffälligkeitsbereiche kartiert. Ergänzende Stichproben im Gelände dienen dazu, nicht sichtbare Pflanzen, Baumarten, Schäden und mögliche Ursachen zu überprüfen.

Für zeitliche Vergleiche sollten Sensorik, Flughöhe, Bodenauflösung, Jahreszeit und Vegetationszustand möglichst vergleichbar sein. Unterschiede zwischen zwei Aufnahmen können ansonsten auch durch Beleuchtung, Phänologie oder abweichende Aufnahmebedingungen entstehen.

Fachlicher Hinweis:
Die drohnenbasierte Auswertung dokumentiert die aus der Luft sichtbaren Merkmale. Sie stellt keine vollständige Pflanzeninventur, keine Garantie für den Anwuchserfolg und keine abschließende forstfachliche Beurteilung des Pflegebedarfs dar. Konkrete Maßnahmen müssen unter Berücksichtigung der waldbaulichen Ziele und der Kontrollen im Gelände festgelegt werden.

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Daten, Ergebnisse und Dokumentation

Je nach Auftrag können folgende Ergebnisse bereitgestellt werden:

- georeferenziertes Orthofoto
- Karte sichtbarer Jungpflanzen
- Darstellung von Bestandeslücken
- Karten auffälliger Begleitvegetation
- Punkt-, Linien- oder Polygon-Datensätze
- Auswertung nach vereinbarten Größen- oder Höhenklassen
- Positionen für Kontrollen im Gelände
- Vergleich mehrerer Aufnahmezeitpunkte
- projektbezogener Ergebnisbericht

Pflanzenanzahl, Bestandesdichte oder Anwuchsrate werden nur ausgewiesen, wenn die Erfassungsbedingungen und vorhandenen Referenzdaten eine entsprechende Auswertung zulassen.

Eine belastbare Anwuchsrate setzt außerdem voraus, dass die ursprüngliche Pflanzenzahl oder die vorgesehenen Pflanzpositionen bekannt sind. Natürlich aufgekommene und gesetzte Pflanzen müssen bei Bedarf getrennt betrachtet werden.

Ihre Vorteile

Ihre Vorteile auf einen Blick

  • Georeferenzierte Übersicht über Forstkultur oder Verjüngungsfläche
  • Kartierung sichtbarer Jungpflanzen und Bestandeslücken
  • Kennzeichnung von Bereichen für gezielte Feldkontrollen
  • Darstellung räumlicher Unterschiede in der Begleitvegetation
  • Kombination von Luftbild- und Referenzdaten
  • Wiederholungsaufnahmen für zeitliche Vergleiche
  • Ausgabe als Karte, Tabelle oder GIS-Datensatz
  • Dokumentation der verwendeten Methode und ihrer Grenzen

Nächster Schritt

Aufwuchsfläche prüfen lassen

Übermitteln Sie uns Flächengrenze, Baumarten, Pflanzzeitpunkt, ungefähre Pflanzenhöhe, vorhandene Begleitvegetation und die gewünschte Fragestellung. Wir prüfen, ob die Zielpflanzen aus der Luft ausreichend erkennbar sind und welche ergänzenden Felderhebungen benötigt werden.

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