Zum Inhalt springen

Agrar · Drohnenscan

Unkrauterkennung

Drohnenaufnahmen und digitale Bildauswertung unterstützen die Kartierung sichtbarer Unkraut- und Beikrautvorkommen. Abhängig von Kultur, Entwicklungsstadium, Zielarten und Bildqualität können Vorkommen räumlich abgegrenzt und als Grundlage für Feldkontrollen oder teilflächenspezifische Maßnahmen aufbereitet werden.

Projekt anfragen
KI-generiert
01

Ausgangslage und Einsatzbereich

Unkraut- und Beikrautvorkommen sind innerhalb eines Feldes häufig unterschiedlich verteilt. Hochauflösende Drohnenaufnahmen ermöglichen eine georeferenzierte Übersicht und können die Kontrolle direkt im Bestand ergänzen.

Welche Pflanzen erkannt und unterschieden werden können, hängt unter anderem von der Kultur, dem Entwicklungsstadium, der Größe und Sichtbarkeit der Pflanzen, der Bestandsdichte, der Bodenauflösung der Aufnahmen sowie vom eingesetzten Auswertungsverfahren ab. Nicht jede Art und nicht jede einzelne Pflanze kann unter allen Bedingungen zuverlässig erkannt werden.

Vor Projektbeginn legen wir deshalb die zu untersuchenden Zielarten und den vorgesehenen Anwendungsfall gemeinsam fest.

02

Technologie und Vorgehensweise

Die Fläche wird mit RGB-Kameras und – abhängig von der Aufgabenstellung – mit Multispektralsensoren erfasst. Aus den Aufnahmen erstellen wir eine georeferenzierte Kartengrundlage und werten diese mit Verfahren der digitalen Bildanalyse aus.

KI-gestützte Modelle werden nur für vereinbarte Zielarten und geeignete Einsatzbedingungen verwendet. Die Ergebnisse werden einer Qualitätskontrolle unterzogen und können bei Bedarf durch Kontrollpunkte oder Erhebungen im Feld überprüft werden.

Erkannte Vorkommen können beispielsweise als Punkte, Polygone oder abgegrenzte Zonen ausgegeben werden. Datenformat und Verwendbarkeit in vorhandenen Feldgeräten oder Softwaresystemen werden vorab abgestimmt.

RTK-Technologie kann die Georeferenzierung unterstützen. Die tatsächlich erreichbare Lagegenauigkeit hängt jedoch vom eingesetzten System, den Aufnahmebedingungen, der Datenverarbeitung und der Qualitätssicherung ab und wird projektspezifisch beurteilt.

KI-generiert
03

Präzise Umsetzung in der Praxis

Vor der Befliegung werden Feldgrenze, Kultur, Zielarten, Entwicklungsstadium, gewünschtes Ergebnis und vorgesehene Weiterverwendung festgelegt. Nach der Datenerfassung werden die Bilddaten ausgewertet und die erkannten Bereiche kartografisch aufbereitet.

Fehlklassifikationen oder nicht erkannte Pflanzen können insbesondere bei kleinen, verdeckten oder sich überlagernden Pflanzen auftreten. Die Karten sollten deshalb entsprechend dem vereinbarten Verwendungszweck geprüft und interpretiert werden.

Bei kompatibler Anwendungstechnik können die ermittelten Bereiche als Grundlage für Feldkontrollen oder teilflächenspezifische Maßnahmen dienen. Die tatsächlich behandelbare Fläche und mögliche Einsparungen hängen unter anderem von der räumlichen Verteilung, der Arbeitsbreite und Teilbreitenschaltung des Geräts, den Sicherheitsabständen, den Anwendungsvorgaben und den rechtlichen Rahmenbedingungen ab. Konkrete Einsparungen können daher erst nach Auswertung des jeweiligen Projekts beurteilt werden.

Rechtlicher Hinweis:
Die Erkennungs- und Applikationskarte ist eine technische Entscheidungsgrundlage. Sie ersetzt keine pflanzenbauliche Beratung und stellt keine Freigabe zur Anwendung eines Pflanzenschutzmittels dar. Mittelwahl, Indikation, Aufwandmenge, Applikationstechnik und Durchführung müssen den jeweiligen Zulassungsbestimmungen und rechtlichen Voraussetzungen entsprechen. Eine Pflanzenschutzmittelanwendung mit Drohnen erfolgt ausschließlich nach projektbezogener Prüfung und im rechtlich zulässigen Rahmen.

Ihre Vorteile

Ihre Vorteile im Überblick

  • Georeferenzierte Übersicht sichtbarer Unkraut- und Beikrautvorkommen
  • Projektbezogene Auswertung für vereinbarte Zielarten
  • Datenerfassung mit RGB- und optionalen Multispektralsensoren
  • Ausgabe als Karten, Punkte, Polygone oder abgegrenzte Zonen
  • Qualitätskontrolle und optionale Überprüfung im Feld
  • Datenexport in einem vorab vereinbarten Format
  • Prüfung der Kompatibilität mit vorhandener Software und Feldtechnik
  • Möglichkeit wiederholter Aufnahmen für zeitliche Vergleiche

Nächster Schritt

Fläche und Zielarten jetzt prüfen lassen

Übermitteln Sie uns Feldgrenze, Kultur, Zielarten, Entwicklungsstadium, gewünschten Datenoutput und den vorgesehenen Verwendungszweck. Wir prüfen, ob die drohnenbasierte Erkennung für die konkrete Aufgabenstellung geeignet ist.

Projekt anfragen